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Der
Text der Schautafel :
Viele
Sagen und Legenden ranken sich um die Geschichte dieses Naturdenkmals.
Eine mündliche Überlieferung, zurückgehend auf Pilus Kern aus Wildgutach
(1859-1940), kommt der "Wahrheit" über die Herkunft der Christusfigur
wohl am nächsten.
Ursprünglich
war der ganze Korpus Teil des Hofkreuzes vom Königenhof im Wagnerstal.
Im Jahre 1844 wurde der Königenhof durch eine Schneelawine völlig zerstört,
dabei müssen Arme und Beine der Figur abgebrochen sein. Den Torso trugen
junge Burschen heimlich durch den Wald bis zum heutigen Standort. Einige
Zeit lag der Torso nun in der Nähe der noch jungen Buche. Um die Jahrhundertwende
befestigten zwei Gütenbacher Uhrmachergesellen den Torso an dem Baum.
Die wachsende Buche umfing nun Jahr für Jahr die Christusfigur immer
mehr, bis schließlich nur noch ein Teil des Kopfes sichtbar war.
Der
Schnitzer Josef Rombach legte den Kopf wieder frei, so daß diese Naturdenkmal
vom vorbeikommenden Wanderer bewundert werden kann.
Der
Name "Balzer Herrgott" entstammt dem Volksmund, da sich hier früher
vermutlich ein Balzplatz von Auerhähnen befunden hat.
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